Aufgewachsen auf dem Land. Historische Aufnahmen und Geschichten über Damals im Wendland. Der Landkreis Lüchow Dannenberg als Beispiel für das Leben auf dem Lande im 20. Jahrhundert.



  Zum Shop

        Home    Navigation im

1900 bis 1930 in Lüchow
Geschichte der Familie Rautenkranz (Anmerkung)

Fotos und Daten von Axel Meyer, Kanada 

 Bereich


Seiten zu Lüchow:
Lüchow 1900-1930
Lüchow 1937-1945
Lüchow 1945-1949

Lüchow 1950-1959
Kanalbau 1960-61
    Die Insel
    Drawehner J.
    Burgmühlen J
    Th.-K.-Brücke
    Hohe Brücke
    Gutshof

Lüchow um 1980
Lüchow 2005
Ortsumgehung L.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den Erkern (Dachgauben) vorstehende Balken mit Flaschenzug zum heben von Vorräten auf den Dachboden.

 

 

Die Stadt ist mit Strom versorgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Das Buch!

 
Die Ahnentafel der Familie (von) Rautenkranz reicht zurück bis ins 10. Jahrhundert.
Ihr Stammsitz ist das Gut in Darchau an der Elbe, gegenüber von Neu Darchau. (Foto von etwa 1910.)

Wir beginnen um die Jahrhundertwende, als Sophie Rautenkranz mit ihrem Mann das Cafe in Lüchow führt.
Darchau mit Familie Rautenkranz etwa 1910. Über das Gebäude gibt es keine sichere Überlieferung. Foto lässt sich mit Klick vergrößern.
 

Auf diesem Foto von 1882  präsentiert Sophie Rautenkranz ihre Tochter Frieda.
Ecke Burgstraße und Lange Straße. (1902)
Um die Jahrhundertwende zeigen viele Häuser in Lüchow kein Fachwerk, sondern sind mit Holzschindeln wettergeschützt.
 

1902 feiert die Lüchower Schützengilde ihr 150 jähriges Jubiläum. Hier passiert der Umzug den Marktplatz. Man schützt sich mit Sonnenschirmen und breitkrempigen Hüten vor Bräunung.

vergrößern

 
 
Etwas vergrößert nochmal die geschmückten Fahrräder. Wird der Schützenkönig in einer Rikscha gefahren?
 
Am Schützenhaus zeigt sich die Belegschaft bereit für den Empfang. Das Foto ist auf 1901 datiert. Lüchower Schützenhaus.
 
Handkolorierte Postkarte von 1908 und Ausschnittvergrößerungen:
Es gibt viele Landwirte in der Stadt.

Die Mauerstraße führt in einem Bogen zum Glockenturm.
 
Laut Aufschrift ist hier ein Postamt.

 

 

 

 

 

Jedenfalls funktioniert die Post wie die nächsten Bilder zeigen, mit sehr einfachen Adressen:


Frieda Rautenkranz, Lüchow

 


 

Als Ortsangabe reicht heute "Hier" nicht mehr aus.

 

Die große Schnapsbrennerei in der Mauerstraße wird von Familie Ernst Wolter betrieben, der hier seine Belegschaft auf eine Fotoplatte bringen lässt. Auf dem rechten Foto kann ich bei starker Vergrößerung mit Mühe die Schrift auf dem Haus erraten: "Ernst Wolter Destillation und Weinhandlung".
Außerdem gibt es  eine Brauerei im späteren Kreishaus und eine weitere in der Nähe vom Güterbahnhof. Ach, den Bahnhof gibt es ja noch gar nicht!
Die zahlreichen Hotels und Gaststätten in Lüchow, die wir später noch sehen werden, haben jedenfalls alkoholischen Nachschub vor Ort.
 
Das Cafe Rautenkranz ist von der feineren Art und wird von den Honoratioren der Stadt bevorzugt. (Postkarte mit Stempel von 1916).


Zwischen Wolters und Rautenkranz gibt es verwandtschaftliche Beziehungen. Auf dem folgenden einzigartigen Foto präsentieren sich beide Familien.


vergrößern

 


vergrößern!

Es ist unsicher aber durchaus glaubwürdig überliefert, dass dies das erste Auto in Lüchow ist. Leider gibt es als Jahresangabe nur "ungefähr 1910".
 

Otto Wolter widmet sich der Musik. Es wird erzählt, er habe eine Operette komponiert. Vielleicht wurde sie nie aufgeführt. Aber erhalten geblieben ist sein Minnelied an die Geliebte.

 

Ernst Rautenkranz 1917. Feldpostkarte mit Stempel: "Kaiserliche Marine,
XI. Seebatallion, 4. Komp.", datiert 6.4.17.
Lange Straße mit dem Cafe Rautenkranz in Lüchow, 1916.
 

Frieda Rautenkranz heiratet den Bankkaufmann Fritz Wegner, der in der Bank Neubauer & Co. angestellt ist.
 
Jetzt noch einige Fotos aus der Sammlung von H. Niemeyer, Lüchow.
 

Kaufmann Westermann und Frau vor ihrem Laden in der Bergstrasse. Offenbar wurden kürzlich moderne Schaufenster eingebaut.

Auf dem unteren Bild blickt man vom "oberen" Teil der Bergstraße in Richtung Zentrum.

 
 
Schützenfest- Dekoration am Marktplatz.
Foto undatiert, aber vor 1903, denn das Gebäude links mit Aufschrift "Helmholz" wurde 1903 zum kleinen "Kaufhaus W. Witte".
 


Zu dem Haus rechts auf dem Foto schreibt
Hans Gehricke:

"Zur Zeit der Hyperinflation (1923) betrieb mein Großvater die Brüngersche Gastwirtschaft auf der Ecke Badestraße / Lange Straße. Mit den Tageseinnahmen musste er gegen Abend einkaufen gehen, damit er dafür noch Waren, Bier und Korn bekam."

 
Junkerstraße mit Brücke über die Drawehner Jeetzel.
 
Die "Alte Lateinschule".
 
Aus dem Fotoarchiv der Familie Rautenkranz-Wegner: "Bootsfahrt auf der Elbe 1926".
Oder setzt man über nach Darchau zum Verwandtenbesuch?.
 
1932 Verwandte gibt es auch in Scharlibbe bei Stendal.

 

Man kann sich nicht oft besuchen. Offenbar vermisst man sich aber, denn aus der Notiz auf der unteren Karte lese ich: "Fritz soll auch kommen!"
(1932)

 
Mit den zwei Fotos aus der Nachbarregion beenden wir diese Spur vorläufig und setzen die Informationen über Lüchow in den 40er Jahren fort. Scharlibbe bei Stendal. 1932
 

nach oben    zurück       Lüchow in den 40er Jahren       mehr von Axel Meyer  Lüchow in den 50er Jahren

 
[Besucherzähler]
 Impressum  Copyright   Fotolizenzen  Fotos liefern  Linktausch  Mail an den Webmaster