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1900 bis 1930 in Lüchow
Geschichte der Familie Rautenkranz (Anmerkung)
Fotos und Daten von Axel Meyer, Kanada
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Seiten zu Lüchow:
Lüchow 1900-1930
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Die Insel
Drawehner J.
Burgmühlen J
Th.-K.-Brücke
Hohe Brücke
Gutshof
Lüchow um 1980
Lüchow 2005
Ortsumgehung L.









Das Buch! |
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Die Ahnentafel der Familie (von) Rautenkranz reicht zurück bis ins
10. Jahrhundert.
Ihr Stammsitz ist das Gut in Darchau an der Elbe, gegenüber von Neu Darchau.
(Foto von etwa 1910.)
Wir beginnen um die Jahrhundertwende, als Sophie Rautenkranz mit
ihrem Mann das Cafe in Lüchow führt. |
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Auf diesem Foto von 1882 präsentiert Sophie Rautenkranz ihre
Tochter Frieda. |

Um die Jahrhundertwende zeigen viele Häuser in Lüchow kein Fachwerk, sondern
sind mit Holzschindeln
wettergeschützt. |
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1902 feiert die Lüchower Schützengilde ihr
150 jähriges Jubiläum. Hier passiert der Umzug den Marktplatz. Man
schützt sich mit Sonnenschirmen und breitkrempigen Hüten vor Bräunung.
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| Etwas vergrößert nochmal die geschmückten Fahrräder.
Wird der Schützenkönig in einer Rikscha gefahren? |
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| Am Schützenhaus zeigt sich die
Belegschaft bereit für den Empfang. |
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Handkolorierte Postkarte von 1908 und Ausschnittvergrößerungen:
Es gibt viele Landwirte in der Stadt. |

Die Mauerstraße führt in einem Bogen zum Glockenturm. |
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| Laut Aufschrift ist hier ein Postamt.
Jedenfalls funktioniert die Post wie die nächsten Bilder zeigen,
mit sehr einfachen Adressen:

Frieda Rautenkranz, Lüchow |
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Als Ortsangabe reicht heute "Hier" nicht mehr aus. |
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Die große Schnapsbrennerei in der Mauerstraße
wird von Familie Ernst Wolter betrieben, der hier seine
Belegschaft auf eine Fotoplatte bringen lässt. Auf dem rechten Foto
kann ich bei starker Vergrößerung mit Mühe die Schrift auf dem Haus
erraten: "Ernst Wolter Destillation und Weinhandlung". |
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Außerdem gibt es eine Brauerei im späteren Kreishaus und eine
weitere in der Nähe vom Güterbahnhof. Ach, den Bahnhof gibt es ja noch
gar nicht!
Die zahlreichen Hotels
und Gaststätten in Lüchow, die wir später noch sehen werden, haben
jedenfalls alkoholischen Nachschub vor Ort. |
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| Das Cafe Rautenkranz ist von der feineren Art und wird
von den Honoratioren der Stadt bevorzugt. (Postkarte mit Stempel von
1916).
Zwischen Wolters und Rautenkranz gibt es verwandtschaftliche
Beziehungen. Auf dem folgenden einzigartigen Foto präsentieren sich
beide Familien.
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vergrößern! |
| Es ist unsicher aber durchaus glaubwürdig überliefert,
dass dies das erste Auto in Lüchow ist. Leider gibt es als
Jahresangabe nur "ungefähr 1910". |
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Otto Wolter widmet sich der Musik. Es wird erzählt, er habe eine
Operette komponiert. Vielleicht wurde sie nie aufgeführt. Aber
erhalten geblieben ist sein Minnelied an die Geliebte. |
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Ernst Rautenkranz 1917. Feldpostkarte mit Stempel: "Kaiserliche
Marine,
XI. Seebatallion, 4. Komp.", datiert 6.4.17. |
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| Lange Straße mit dem Cafe
Rautenkranz in Lüchow, 1916. |
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Frieda Rautenkranz heiratet den Bankkaufmann Fritz Wegner, der in der
Bank Neubauer & Co. angestellt ist. |
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Jetzt noch einige Fotos aus der Sammlung von
H. Niemeyer, Lüchow.
Kaufmann Westermann und Frau vor ihrem Laden in der Bergstrasse.
Offenbar wurden kürzlich moderne Schaufenster eingebaut. Auf
dem unteren Bild blickt man vom "oberen" Teil der Bergstraße in
Richtung Zentrum. |
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Schützenfest- Dekoration
am Marktplatz.
Foto undatiert, aber vor 1903, denn das Gebäude links mit Aufschrift
"Helmholz" wurde 1903 zum kleinen "Kaufhaus W. Witte".
Zu dem Haus rechts auf dem Foto schreibt
Hans Gehricke:
"Zur Zeit der Hyperinflation (1923) betrieb mein
Großvater die Brüngersche Gastwirtschaft auf der Ecke Badestraße /
Lange Straße. Mit den Tageseinnahmen musste er gegen Abend einkaufen
gehen, damit er dafür noch Waren, Bier und Korn bekam."
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Junkerstraße mit Brücke über die Drawehner Jeetzel. |
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Die "Alte Lateinschule". |
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Aus dem Fotoarchiv der Familie Rautenkranz-Wegner: "Bootsfahrt auf der Elbe 1926".
Oder setzt man über nach Darchau zum
Verwandtenbesuch?. |
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Verwandte gibt es auch in Scharlibbe bei Stendal.
Man kann sich nicht oft besuchen. Offenbar vermisst man sich aber,
denn aus der Notiz auf der unteren Karte lese ich: "Fritz soll auch
kommen!"
(1932) |
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| Mit den zwei Fotos aus der Nachbarregion beenden
wir diese Spur vorläufig und setzen die Informationen über Lüchow in
den 40er Jahren fort. |
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