Aufgewachsen auf dem Land. Historische Aufnahmen und Geschichten über Damals im Wendland. Der Landkreis Lüchow Dannenberg als Beispiel für das Leben auf dem Lande im 20. Jahrhundert.



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August 2002 - Das Jahrhunderthochwasser der Elbe

 

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August 2002
Das Jahrhunderthochwasser der Elbe kündigt sich für den Landkreis Lüchow-Dannenberg ausreichend lange vorher an. Wegen der sehr großen Schäden am Oberlauf der Elbe werden am Unterlauf mit großem Einsatz unzähliger Helfer umfassende Schutzmaßnahmen ergriffen. Bedroht ist auch die Jeetzelniederung bis Lüchow. Aber die aufwändigen Vorsorgemaßnahmen bleiben trocken, weil das Pumpwerk bei Lüggau mit Hilfe holländischer Großpumpen gehalten werden kann.

Mauszeiger über diesen beiden Fotos zeigt die Normalansicht dieser Landschaften.

In allen elbnahen Bereichen, werden Höchstpegel erreicht und Erinnerungen an frühere Zeiten werden wach, als es noch wenig Hochwasserschutz im Landkreis gab.
Der sagenhafte Butt, der in Hitzacker immer schon für Hochwasser verantwortlich war, hatte sich wohl auf dem Marktplatz nicht ausreichend im Wasser gefühlt.Copyright Hasselmann

 

Das Archäologische Zentrum in Hitzacker wird teilweise überflutet und die Innenstadt steht komplett unter Wasser.
Der Supermarkt bleibt gerade noch trocken.
 
Die Hochwasserschutzmaßnahmen der letzten Jahrzehnte haben Hitzacker ausgenommen. Deshalb ist man in der Altstadt auf solche Fälle vorbereitet. Oder jedenfalls musste man damit rechnen. Historische Pegelstände in Hitzacker zum Vergleich:
1888: 7,52 m
1919: 7,25 m
1926: 6,86 m
1940: 7,15 m
1981: 7,01 m
2002: 7,51 m. 
 
Dennoch macht der Häuserschutz und die spätere Reinigung der Stadt sehr viel Arbeit und Kosten. Für die Zukunft wird man ein Konzept für den Schutz der Altstadt entwickeln.
                                                                                                                                                 (Im Jahr 2005 wurde mit Baumaßnahmen begonnen.)

Der Marktplatz wird zum Hafen.


Auch Kähmen hat kurzfristig einen ortnahen Hafen.


Einigen Schaden in Kähmen gibt es aber doch. Aus Ställen und Wohnhäusern muss Wasser gepumpt werden

Mais wird normalerweise nicht wie Reis angebaut.
 

Hochwassertouristen zwischen Streetz und Kähmen
Wirklich schwer geschädigt wird das kleine
27-Einwohner-Dorf Laasche.
Darüber gibt es eine Seite im Internet.
Zitat:
"Unser Dorf ist abgesoffen und hat gleichermaßen eine Flutwelle der Solidarität erlebt."

http://www.laasche-wendland.de/ .

 
April 2006. Aktuelle Anmerkung
Das derzeitige Hochwasser übertrifft alles Dagewesene.
"Jahrhunderthochwasser" muss neu datiert werden.
 


Zu den Besonderheiten der Landschaft des Wendlands gehören auch die Siedlungen, die sich zu Hunderten in Wald und Feld einfügen und oft unter alten Eichen verstecken:

Dörfer und Städte im Wendland
 

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